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Familienmediation in Bonn
Konflikte in der Familie konstruktiv lösen

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Familie ist traditionell nicht frei von Spannungen. Typische Konfliktfelder liegen beispielsweise zwischen den Generationen, unter denen, die in einem Haushalt leben und unter denen, die benachbart oder entfernt wohnen.

Da gibt es unliebsame Schwiegermütter und -väter,  Schwiegertöchter und- söhne, Mutter-Tochter-Vater-Sohn-Konflikte, Konflikte zwischen  erwachsenen Geschwistern, Schwägerinnen, Schwägern, usw.

 

In allen diesen Fällen kann Mediation wahre Wunder vollbringen, da diese Konflikte sämtlich auf der Beziehungsebene liegen und somit auch nur dort geklärt werden können.

Ob es sich dabei um zwei Personen oder die gesamte Familie handelt, hier sind Sie auf jeden Fall richtig.

Ich bin Ulla Schlüter Helbing. Ich bin eine erfahrene Familienmediatorin und kenne mich aus mit schwierigen Situationen. Konflikte in der Familie sind sehr belastend. Missverständnisse, unterschiedliche Erwartungen, alte Verletzungen - ich zeige Ihnen Wege, den Knoten wieder zu lösen

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Warum emotionale Nähe Konflikte besonders schwierig macht

Unsere Familienbeziehungen begleiten uns oft ein Leben lang. Eltern, Kinder, Geschwister, Großeltern, die Schwiegerfamilie. Erinnerungen, Erfahrungen, Erzählungen, Erwartungen. Und genau hier entstehen Missverständnisse, Verletzungen und unterschiedliche Vorstellungen davon, wie das Zusammenleben aussehen sollte.

Vielleicht fragen Sie sich:

  • Warum eskalieren Gespräche immer wieder?

  • Warum fühlen sich einzelne Familienmitglieder nicht gehört?

  • Wie können wir miteinander sprechen, ohne uns gegenseitig Vorwürfe zu machen?

  • Warum können wir Altes oder Unerfreuliches nicht einfach hinter uns lassen?

Familienmediation hilft Ihnen, Ihre Konflikte konstruktiv beizulegen, indem Sie Antworten finden auf diese und andere Fragen.

Familienmediation bedeutet: Zuhören statt Überzeugen wollen 

In den meisten Konflikten versuchen die Beteiligten vor allem ihren eigenen Standpunkt zu verdeutlichen und nach Möglichkeit auch durchzusetzen. Niemand hört wirklich zu, alle fühlen sich unverstanden.

In der Mediation geht es nicht darum, wer Recht und wer Schuld hat oder wer sich durchsetzt. Sondern erst einmal ums Zuhören. Was ist dem Anderen und mir selbst wirklich wichtig? Oft zeigt sich in der Konfliktbearbeitung, dass hinter jedem Ärger, hinter jedem Vorwurf und auch jedem Rückzug Bedürfnisse stehen, die bislang wenig Beachtung gefunden haben. Wenn diese in der Mediation wieder sichtbar werden, ändert sich auch der Blick auf den Konflikt.

Was ist Familienmediation?

Familienmediation ist ein freiwilliges und vertrauliches Verfahren zur Konfliktklärung. Eine neutrale und allparteiliche Mediatorin begleitet die Beteiligten dabei, ihre Sichtweisen, Bedürfnisse und Interessen offen auszutauschen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

Anders als in einer gerichtlichen Auseinandersetzung steht nicht die Frage nach Schuld und Recht im Mittelpunkt. Ziel einer Familienmediation ist immer, Beziehungen und Kommunikation zu verbessern, Missverständnisse aufzulösen und mit den Betroffenen Vereinbarungen zu erarbeiten, die für alle Familienmitglieder akzeptabel sind. Die erarbeiteten Lösungen reichen vom moderatem "modus vivendi" bis hin zu glücklich-machenden Win-Win-Situation.

Wo kann Familienmediation helfen?

Familienkonflikte entwickeln sich oft über lange Zeiträume. Alle Beteiligten versuchen sich erst einmal mit eigenen Mitteln Gehör zu verschaffen: da werden Stimmen laut, Türen geknallt oder Drohungen ausgesprochen. In anderen Fällen wird die Kommunikation immer belangloser, man redet nur noch über Urlaubsreisen, Kochrezepte, das Wetter - um möglichst jeden Konfliktpunkt von vornherein auszuklammern. Familienmediation ist besonders sinnvoll bei

  • Konflikten zwischen den Generationen: Eltern versus Kinder und umgekehrt (Pubertät, Lebensgestaltung der erwachsenen Kinder, Erziehung der Enkel etc.)

  • Streitigkeiten zwischen erwachsenen Geschwistern (Rivalitäten und familiäre Rollen)

  • Konflikte ausgelöst durch toxische Familienmitglieder  

  • Auseinandersetzungen im Mehrgenerationenhaus

  • Kontaktabbruch

  • Beziehungsorganisation in der Patchwork-Familie

  • Konflikte zwischen Schwiegermutter/Schwiegervater und Schwiegertochter/Schwiegersohn

  • Mutter-Tochter-Vater-Sohn-Konflikte

  • Streitigkeiten rund um Pflege und Betreuung von Angehörigen

  • Organisation der Familienfeste und andere Rituale (Weihnachten, Beerdigungen etc.)

  • Belasteten, familiären Beziehungen nach langjährigen Konflikten

  • generellen Kommunikationsproblemen und wiederkehrenden Streitigkeiten

Mediation zwischen den Generationen 

Jede Generation wächst unter anderen gesellschaftlichen, kulturellen und persönlichen Bedingungen auf. Daraus resultieren bestimmte Sichtweisen, Erwartungen und Werte. Alle Beteiligten schauen durch ihre jeweilige Brille und in ihrer jeweiligen Rolle auf das Familiengeschehen. 

1.  Konflikte in der Pubertät

Eltern wünschen sich oft Sicherheit und Orientierung für ihre Kinder. Jugendlichen und junge Erwachsene möchten ihren ihren eigenen Weg finden und selbstbestimmte Entscheidungen treffen. 

 

Typische Konflikt-Themen:

  • Grenzen und Freiräume

  • Schulische Erwartungen der Eltern

  • Mediennutzung

  • Freundschaften/Umgang

2. Wenn erwachsene Kinder ihren eigenen Weg gehen

Auch im Erwachsenenalter bleibt die familiäre Bindung wichtig. Konflikte entstehen, wenn die Lebensentscheidungen der erwachsenen Kinder nicht den Erwartungen der Eltern entsprechen.

Typische-Konflikt-Themen:

  • ​Berufliche Entscheidungen

  • Wohnort-Wechsel

  • Partnerschaft und Familiengründung

  • Lebensentwürfe und Wertevorstellungen

  • Kontakt und Abgrenzung innerhalb der Familie

3. Unterschiedliche Vorstellungen bei der Erziehung der Enkelkinder

Viele Familien erleben neue Spannungen, wenn Großeltern und Eltern unterschiedliche Ansichten über Erziehung, Betreuung oder den gewählten Familienalltag haben.

Häufige Konflikt-Themen:

  • Nähe und Distanz rund um die Enkelkinder (Unterstützung? Einmischung?)

  • Grenzen und Regeln für Kinder, Erziehungsstil der Schwiegertochter, des Schwiegersohns

  • Medienkonsum, Ernährung etc. des Enkelkindes

  • Mögliche Großeltern-Unterstützung (Maß und Dauer)

  • Rollenverständnis innerhalb der Familie

Familien-Mediation unterstützt in all diesen Fällen, Erwartungen zu klären und Lösungen zu finden, die die Beziehung zwischen den Generationen stärkt und den Familienzusammenhalt nachhaltig stabilisiert.

 

Mediation zwischen Schwiegereltern und Schwiegerkindern

Konflikte zwischen Ursprungsfamilie und "neuen" Schwiegerkindern (namentlich in der Mehrheit Schwiegermutter versus Schwiegertochter) gehören zu den häufigsten Herausforderungen innerhalb von Familiensystemen.

Unterschiedliche Erwartungen, verschiedene Vorstellung von Familie, Erziehung oder Rollenverteilung sowie Missverständnisse in der Kommunikation können zu Spannungen führen, die sich auf die gesamte Familie auswirken.

Häufig entstehen Konflikte rund um die Betreuung der Enkelkinder, familiäre Traditionen wie zum Beispiel die Gestaltung der Familienfeierlichkeiten etc. Häufig haben die Betreffenden das Gefühl, nicht ausreichend respektiert oder verstanden zu werden. Werden diese Themen über längere Zeit nicht offen angesprochen, können Enttäuschungen, Vorwürfe und tiefe Verletzungen die Beziehungen zwischen den Beteiligten dauerhaft belasten. Nicht selten werden gemeinsame Treffen weniger, der Kontakt wird brüchig.

Eine professionell durchgeführte Mediation bietet die Möglichkeit, die Ursachen der festgefahrenen Konflikte  in einem geschützten und neutralen Rahmen zu besprechen. Alle Beteiligten erhalten den Raum, um ihre Sichtweisen. Wünsche und Bedürfnisse darzulegen. Im Verlauf des Verfahrens eröffnen sich neue Perspektiven, die dazu beitragen, die familiären Bande neu zu knüpfen und nachhaltig zu stärken - für eine (gemeinsam gestaltete) friedliche Zukunft der Familie.

Mediation für Konflikte zwischen erwachsenen Geschwistern

Geschwisterbeziehungen gehören oft zu den längsten Beziehungen eines Menschen. Konflikte zwischen erwachsenen Geschwistern wurzeln oft in tief sitzenden Rollenmustern aus der Kindheit, verändern sich im Verlauf der Zeit zwangsläufig durch Lebensentscheidungen und gewandelte Bedürfnisse. 

In meiner Praxis begegnen mir oft diese Themen:

  • alte Rollenmuster: Die Dynamik der Kindheit (" zum Beispiel die "Verantwortungsvolle" (ältere Schwester) versus verspieltes "Nesthäkchen" (jüngere Schwester))

  • Ungleiche Zuwendung der Eltern: Tatsächliche Realität oder "nur gefühlt"? Das Gefühl, von den Eltern unterschiedlich geliebt oder gefördert worden zu sein, hält oft ein Leben lang an und verfinstert das gegenwärtige Geschwisterverhältnis.

  • Andere Lebensentwürfe: Unterschiedliche Werte und Temperamente, politische Ansichten oder die Wahl des Lebenspartners oder Wohnortes können zu gegenseitiger Ablehnung führen

  • Finanzen & Pflichten: Spätestens hier hört für Viele der Spaß auf. Die Aufteilung des Erbes oder die Verantwortung für die Pflege alternder Eltern sind akute Konflikt-Herde

  • Geschwister sind im familiären System auch immer Konkurrenten: um die Gunst der Eltern und das Ansehen in der Familie: Wer hat mehr Erfolg? Wer hat Pech? Wer ist glücklicher? Wer arm dran? Alles spitzt sich dann noch einmal zu, wenn es ums Geld geht: Erbschaft und Familiennachfolge sind im Geschwisterbereich zentrale Konfliktzonen. (verlinken)

"Blut ist dicker als Wasser"

Warum nicht aus "der längsten Beziehung im Leben" eine der besten Beziehungen im Leben machen? Niemand kennt uns so gut und so lang wie unsere Geschwister: Wir kennen alle Stärken und Schwächen, die Kommunikation ist oft nicht so freundlich, dafür immer ehrlich ...

In der Geschwister-Mediation wird es möglich, Gemeinsamkeiten neu zu entdecken und bestehende Unterschiede anders zu bewerten. Festgefahrene Konfliktmuster können als solche erkannt und aufgelöst werden, die gemeinsamen Ressourcen ermittelt und neue Perspektiven entwickelt werden. 

Miteinander zu sprechen ist besser als gegeneinander zu schweigen.

Mediation bei Kontaktabbruch

Ein Kontaktabbruch ist keine impulsive Entscheidung. Er steht meist am Ende einer jahrelangen Entwicklung, wo die Beteiligten "mit Bordmitteln" versucht haben, den Konflikt beizulegen.

 

Was sind die Gründe für einen Kontaktabbruch?

 

Je nachdem wer den Kontakt abbricht, ergeben sich hieraus mögliche Gründe.

 

Wenn erwachsene Kinder den Kontakt zu den Eltern abbrechen, geht es oft um persönliche Verletzungen. Das Gefühl, niemals Wertschätzung zu bekommen für das, was und wer man ist. Vielleicht war man "nie genug" oder  "viel zu sehr"... Das Gefühl, immer anders sein zu müssen, anders denken und handeln zu müssen. Immer die Schuld zugewiesen zu bekommen, für etwas, was man nicht getan hat oder viel zuviel Verantwortung tragen zu müssen z.B. bei suchtkranken Elternteilen. ​​​​​Vielleicht gab es in der Vergangenheit emotionalen, psychischen und/oder körperlichen Mißbrauch.

Wenn Eltern den Kontakt zu den erwachsenen Kindern abbrechen, dann eher aus Enttäuschung/Verzweiflung über das Verhalten des Kindes. Vielleicht ist das Kind weiter weg gezogen. Vielleicht wohnt es aber auch in der Nähe und kommt nur sehr selten vorbei. Vielleicht hat der Sohn eine "unmögliche"Frau geheiratet, vielleicht ist die Tochter stark hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Was es auch sei. Auch hier versuchen sich Eltern, das eigene Leben durch Kontaktabbruch zu erleichtern, da das Verhalten des Kindes so stark schmerzt.

Kontaktabbrüche gibt es auch oft unter erwachsenen Geschwistern. Wenn nach jahrelangem Streit, die Hoffnung abhanden kommt, das das Blatt sich noch einmal wenden könnte, wird der Kontakt aus Selbstschutzgründen abgebrochen. Vielleicht ist auch etwas "Unverzeihliches" in der Vergangenheit geschehen und man kann nicht anders, als den Anderen für immer aus dem eigenen Leben zu entfernen.

Egal von wem der Kontaktabbruch ausgeht -erwachsene Kinder, Eltern, Geschwister - , das Motiv für den Konatktabbruch ist immer Verzweiflung und Hilflosigkeit. Alle Beteiligten haben das Gefühl, bereits alles versucht zu haben, um die familiäre Beziehung irgendwie aufrecht zu erhalten. Aus Resignation und Sorge um sich selbst brechen sie den Kontakt schließlich ab.

Als Mediatorin versuche ich, den Kontakt behutsam wieder anzubahnen, wie schon oft geschehen. Gelingt dies, werden auch Gespräche wieder möglich und in der Folge eine konstruktive Konfliktbearbeitung. 

 Einen Versuch ist es allemal wert.

Was genau passiert in einer Familienmediation?

In der Familienmediation müssen Sie keine fertigen Lösungen mitbringen. Sie müssen auch nicht wissen, wie ein Konflikt gelöst werden kann. Alles, was Sie brauchen, ist eine grundsätzliche Gesprächsbereitschaft und eine gewisse Offenheit, um sich auf den Prozess der Verständigung einzulassen.

Wie läuft eine Familienmediation genau ab?

Der Ablauf einer Familienmediation lässt sich in drei Phasen unterteilen:

01 Erster Kontakt: Wir lernen uns kennen

Der Startpunkt einer Familienmediation ist Ihre Kontaktaufnahme. In einem unverbindlichen Erstgespräch klären wir gemeinsam, ob Mediation für Ihren Partnerschaftskonflikt das geeignete Verfahren ist und ob auch "die Chemie stimmt" zwischen mir als Mediatorin und Ihnen als Konfliktparteien. Hier besprechen wir alle großen und kleinen Details über den Ablauf und die Anzahl der Sitzungen, die Fragen der Kostenübernahme und sonstige organisatorische Fragen.

02 Die Mediationssitzungen: Den Konflikt bearbeiten und klären

In den Sitzungen arbeiten wir gezielt an der Klärung Ihres Konflikts. Zunächst sammeln wir alle zentralen Themen und beleuchten die Hintergründe. Gemeinsam entwickeln wir Lösungen, die die Beziehungen unter den Familienmitgliedern wieder entspannen. Abschließend halten wir die Vereinbarungen schriftlich fest, um sie verbindlich zu machen.

03 Nachbesprechungen und Erfolgskontrolle

Auf Wunsch biete ich Nachgespräche an, um den Erfolg der Vereinbarungen zu überprüfen. Dabei können wir besprechen, wie die Lösungen tatsächlich in Ihrem Familien-Alltag funktionieren und eventuelle Anpassungen vornehmen. So wird sichergestellt, dass der Frieden in Ihrer Familie auch erhalten bleibt.

Vorteile einer Familienmediation

Warum die Familien-Mediation immer eine gute Entscheidung ist

  • Alle Beteiligten werden gehört: Viele Menschen erleben es bereits als Entlastung, dass endlich alle Beteiligten in der Mediation in Ruhe ausreden können, ohne ständig unterbrochen zu werden und so endlich Gehör finden.

  • Beziehungen bleiben erhalten: Mediation zielt darauf ab, familiäre Beziehungen langfristig zu erhalten und nicht weiter zu belasten. Es geht nicht um Schuld und wer Recht hat. Es geht darum, die Bedürfnisse hinter den Standpunkten zu ermitteln.

  • Nachhaltige Lösungen: Die Beteiligten entwickeln ihre Lösungen selbst. Dadurch entstehen Vereinbarungen, die von allen mitgetragen werden und deshalb lange Bestand haben.

  • Wertschätzende Kommunikation: Als Mediatorin sorge ich für einen respektvollen Austausch auch bei schwierigen Themen. Die neue Art, miteinander zu sprechen, überträgt sich dadurch auch auf den Familienkontext.

  • Vertraulichkeit: Alle Gespräche finden in einem geschützten und vertraulichen Rahmen statt. Als Mediatorin bin ich von Gesetzes wegen zur Verschwiegenheit verpflichtet.

FAQ Sie haben noch Fragen zur Familienmediation? 
 

  • Was, wenn mein Konfliktpartner (Mutter, Vater, Bruder, Schwester etc.) nicht teilnehmen möchte?

Mediation ist ein freiwilliges Verfahren, niemand kann gezwungen werden, daran teilzunehmen. Ich würde als Mediatorin immer versuchen, mit dem/der Betreffenden Kontakt aufzunehmen. Häufig überwiegt hier noch Nichtwissen und Skepsis gegenüber dem Verfahren. Durch mehr Informationen von meiner Seite ändert der Betreffende oft seine Meinung.

  • Wie lange dauert eine Familienmediation?

Eine Familienmediation ist in ihrer Dauer immer abhängig von der Anzahl der Konfliktpartner und der Anzahl der zu besprechenden Themen. Auch der Grad der Eskalation entscheidet über die Anzahl der Mediationssitzungen. Faustregel: Je älter der Konflikt, je mehr Betroffene, je mehr Konflikt-Themen, desto mehr Sitzungen sind nötig, das Konfliktknäuel zu entwirren. . Als MediatorinHäufig geht es in der Familienmediation nur um ein zentrales Konflikt-Thema, welches in wenigen Sitzungen abschließend bearbeitet werden kann.

Als Mediatorin arbeite ich lösungs- und nicht problemfokussiert.

  • Was kostet eine Familienmediation?

Die Kosten variieren je nach Umfang und Dauer. Alle Einzelheiten klären wir am besten telefonisch oder im Erstgespräch.

Mein aktuelles Honorar beträgt  für eine Familienmediation (2 Beteiligte) 150€ pro Zeitstunde. Ab 3 Beteiligten erhöht es sich auf 180€ pro Zeitstunde.

Sie finden die Familienmediation zu teuer? Verglichen mit den gesundheitlichen und sozialen Kosten, die unbearbeitete Konflikte nach sich ziehen (gestörter Schlaf, Frust, Ärger, Stress oder gar Kontaktabbruch), ist Familienmediation ein gutes Investment.

  • Wann ist eine Familienmediation nicht sinnvoll?

Suchtverhalten und stark pathologische bzw. missbräuchliche Verhaltensweisen können die Durchführung einer Mediation stark belasten. Große und unüberbrückbare Machtunterschiede zwischen den Konfliktparteien erfordern unter Umständen eine andere Form der Konfliktbearbeitung. Ob dies auch bei Ihnen der Fall sein könnte, ermitteln wir am besten telefonisch oder im persönlichem Erstgespräch.

  • Ist eine Familienmediation in Bonn zeitnah möglich?

Meine Praxis ist werktags von 9-20 Uhr geöffnet. Manchmal ist es schwer, alle Konfliktpartner zu diesen Zeiten für einen gemeinsamen Termin zu gewinnen. Um die Terminfindung zu erleichtern, biete ich auch Termine für die Konflikt-Mediation (nach Absprache) werktags abends, an Feiertagen und Wochenenden an.

Wie zeitnah das möglich ist, klären wir am besten telefonisch.

Familienmediation in Bonn - Gemeinsam neue Wege gehen

Familien müssen nicht konfliktfrei sein, um gut miteinander auszukommen. Das wäre auch nicht vorstellbar. Familie ist ein Ort, wo viele unterschiedliche Menschen aufeinander treffen und das ist gut so. Vielfalt wirkt bereichernd und es geht hier nur darum, "richtig" miteinander zu streiten. Konflikt-Vermeidung ist nicht das Ziel, sondern es ist entscheidend, wie mit Unterschieden, Enttäuschungen und Erwartungen innerhalb der Familie umgegangen wird.

Als erfahrene Familienmediatorin in Bonn begleite ich kleine und große Familien, junge und alte Menschen auf ihrem Weg, Verständnis füreinander zu entwickeln und kreative Lösungen für ihre jeweiligen Konflikte zu finden.

Um gemeinsam eine friedliche und freundliche Zukunft für alle Mitglieder der Familie zu gestalten.

Nehmen Sie mit mir Kontakt auf und vereinbaren Sie ein unverbindliches Erstgespräch. Gemeinsam finden wir heraus, wo und wie ich Ihre Familie unterstützen kann.

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