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Erbschaftsmediation Bonn  
Erbstreit friedlich lösen

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Viele Familien geraten nach dem Tod eines nahen Menschen in einen Streit um das Erbe. Manche Familienmitglieder hätten sich gewünscht, gemeinsam Abschied nehmen zu können, andere sind da etwas pragmatischer und es ist schnell die Rede von Erbe und Vermögensaufteilung: Plötzlich wird über Geld, Immobilien oder den privaten Nachlass gesprochen - nicht selten geht dabei der familiäre Zusammenhalt verloren, es bilden sich unterschiedliche Lager. Man unterstellt den Anderen nichts Gutes und befindet sich selbst plötzlich in schwieriger Lage. Nach der Testamentseröffnung geht es weiter: Die Einen fühlen sich benachteiligt, die anderen zu kurz gekommen oder rechtmäßig begünstigt.

In dieser Situation suchen viele Betroffene nach einer praktikablen Lösung, um den Konflikt in der Familie nicht weiter eskalieren zu lassen. Sie wollen mit ihrer Familie wie bisher in Frieden leben und nicht ewig vor Gericht streiten.

Vielleicht erleben Sie gerade in diesem Augenblick  genau das.

Die gute Nachricht ist: Es gibt einen anderen Weg, mit Erbschaftskonflikten in der Familie umzugehen.

​​Warum nicht mal eine unparteiische Dritte mit der Gesprächsführung beauftragen? An einem neutralen Ort? ​​​​​​

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Ich bin Ulla Schlüter Helbing und eine erfahrene Familienmediatorin in Bonn. Als Expertin für schwierige Situationen helfe ich Ihnen, den emotionalen/finanziellen Schaden rund um die Erbschaft zu begrenzen und gute Vereinbarungen für eine friedliche Zukunft der Familie zu erarbeiten. 

Warum nicht die Erbschaftskrise als Neustart für die Familie nutzen?

Das Leben ist kurz ...

Was ist eine Erbschaftsmediation?

Die Erbschaftsmediation ist ein strukturiertes Verfahren zur außergerichtlichen Konfliktlösung. Als neutrale Mediatorin unterstütze ich alle Konflikt-Partner dabei, miteinander ins Gespräch zu kommen, um alle Fragen rund um die Erbschaft zu klären.

Das kann zunächst auf der Sachebene geschehen:

Nach Testamentseröffnung und ggfs. Nachklärung beim eigenen Anwalt wird die Sachlage allmählich klarer. Alle Mitglieder der Erbengemeinschaft kennen nun ihre Rechte, ihre Pflichten und die Interpretationsspielräume, die sich durch die unterschiedlichen Perspektiven ergeben.  Aber anstatt jetzt vor Gericht zu ziehen und seine vermeintlichen Rechte geltend zu machen, schaut man in der Mediation auf die Interessen und inneren Beweggründe jedes Einzelnen.

Die Mediation zeigt hier Ihre große Stärke.

 

Auf der emotionalen Ebene werden im Laufe des Verfahrens so lange Lösungen gesucht, bis eine für alle Seiten zufrieden stellende Lösung gefunden wurde. Eine Lösung, die für alle passt. Eine Lösung, die auf Wunsch mit Geduld jedes kleinste Detail in den Blick nimmt und gleichzeitig Orientierung bietet in einer psychisch herausfordernden Situation.

Vielleicht hatten die Großeltern oder Eltern bei der Formulierung des Testaments gute Absichten. Trotzdem kann jetzt ein Streit unter den Geschwistern und anderen Hinterbliebenen hohe Wellen schlagen.

 

Als erfahrene Familienmediatorin begleite ich Erben, Erbengemeinschaften und Familien im Raum Köln/Bonn dabei, tragfähige Lösungen zu entwickeln - vertraulich, neutral und zukunftsorientiert.

 

Für erste Informationen oder offene Fragen, stehe ich Ihnen gern zur Verfügung. ​Rufen Sie mich an.​​

Die Vorteile einer Mediation gegenüber einer Auseinandersetzung vor Gericht
Warum entscheiden sich viele Familien/Erbengemeinschaften für eine  Erbschaftsmediation?

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Die wichtigsten Vorteile einer außergerichtlichen Konfliktlösung sind:

 

  • Mehr Selbstbestimmung: Anstelle eines Richters, der nur nach gesetzlichen und objektiven Vorgaben entscheidet, entwickeln die Erben ihre Lösungen selbst. Als Mediatorin habe ich ebenfalls keine Entscheidungsbefugnis, sondern unterstütze nur die Kontrahenten, eine für alle Seiten faire Lösung zu finden, indem ich das Verständnis untereinander fördere.

  • Geringere Kosten: Eine Mediation ist weit günstiger als ein Gerichtsverfahren mit mehreren Anwälten und vielen Gerichtsterminen. Das Honorar ist fix und  Streitwert-unabhängig. Außerdem hat die Mediation einen anderen Ansatz: Es geht um Fairness und Konsens, eine Verhandlung mit Anwälten versucht das Beste für den jeweiligen Erben herauszuholen und das kann sich ziehen. Nicht selten dauert ein Erbschaftskonflikt Jahre. Jeder hat schon mal ein Haus gesehen, welches verfällt, weil sich die Erbengemeinschaft vor Gericht nicht einigen kann...

  • Schnellere Einigung: Während Gerichtsverfahren sich über Monate oder gar Jahre erstrecken können, lässt sich eine Mediation oft innerhalb weniger Sitzungen abschließen. Der Schlüssel liegt in  der Kommunikation und der Klärung der emotionalen Ebene.

 

  • Weniger emotionale Belastung: Die Atmosphäre ist viel kooperativer als vor Gericht. Als Mediatorin gehe ich Ihr Tempo mit: je nachdem ob Sie "schnell durch" wollen oder zwischen den Sitzungen mehr Zeit brauchen, als Mediatorin richte ich mich nach Ihren Vorgaben und Ihren emotionalen Bedürfnissen.

  • Bessere und nachhaltige Lösungen für alle: Wenn Frieden herrschen soll, müssen alle Interessen aller Mitglieder der Erbengemeinschaft angehört und berücksichtigt werden. Als Mediatorin fördere ich die konkrete Zusammenarbeit und die respektvolle Kommunikation untereinander. 

  • Vertraulichkeit: Im Gegensatz zu einem Gerichtsverfahren sind die Gespräche grundsätzlich vertraulich. Die Betroffenen können offen sprechen und vermeintliche Schwächen werden nicht gegen den Anderen gerichtet, sondern muteinbezogen für die bessere Lösung. Die Mediatorin ist vom Gesetzgeber zur Verschwiegenheit verpflichtet.

  • Flexible Vereinbarungen: Die Erben können sehr individuelle Lösungen entwickeln, die passgenau auf ihre persönliche Lebenssituation zugeschnitten sind  und von den anderen Erben mitgetragen werden.

Eine Erbschaft muss nicht zwangsläufig in erbittertem Streit enden. Das Ziel der Erbmediation ist nicht nur eine faire Einigung über den Nachlass zu ermöglichen , sondern gleichzeitig,  ein  respektvolles Miteinander innerhalb der Familie wiederherzustellen.​

Wann ist eine Erbschaftsmediation sinnvoll?

 

Eine Mediation eignet sich insbesondere bei

 

  • Streit innerhalb der Erbengemeinschaft

  • Neu angefachte/alte Konflikte zwischen erwachsenen Geschwistern

  • Meinungsverschiedenheiten über das "Elternhaus" und andere Immobilien

  • Uneinigkeit über Rechtmäßigkeit/Klarheit des Testaments oder der Nachlassverteilung

  • Konflikten rund um die Nachfolge in Familienunternehmen

  • erbrachte Pflegeleistungen  und Ausgleichsansprüchen

  • emotional stark belasteten Familienkonflikten

  • Patchwork und andere Familienformen

  • Konflikte im  Verhältnis zur "Stiefmutter"/zum Ehepartner aus 1. Ehe/ zu Kindern aus früheren Verbindungen

Grundsätzlich geht es  in strittigen Erbschaftsangelegenheiten selten nur um finanzielle Fragen, um ein großes oder kleines Vermögen. Meistens geht es auch um alte Verletzungen, Rivalitäten, vorenthaltene Liebe oder Gerechtigkeit.

Als Familienmediatorin biete ich einen privaten, diskreten Rahmen und eine neutrale Unterstützung, um die Beziehungen in der Familie zu klären.

Ich begleite Sie gern auf Ihrem Weg zu einer besseren Lösung.

Sprechen Sie mich an.

Konfliktprävention in Erbschaftsfragen
Streit ums Erbe in der Familie vermeiden und gut aus dem Leben gehen
 

Warum Konfliktprävention so wichtig ist

Viele Erbstreitigkeiten entstehen nicht wegen der Verteilung von Vermögen. Häufig sind  ungeklärte Erwartungen, fehlende Kommunikation oder das Gefühl, manche Themen nicht ansprechen zu können, ursächlich. Unterschiedliche Vorstellungen darüber, was "gerecht" ist, können Geschwister, Eltern und Kinder oder andere Angehörige dauerhaft entzweien.

Mediation als vorsorgende Familienbegleitung im Alter und über den Tod hinaus

Konfliktprävention bedeutet, mögliche Spannungen frühzeitig zu erkennen und sensible Themen respektvoll und wertschätzend anzusprechen. Warum warten, bis das Kind in den Brunnen fällt?

Typische Themen einer vorsorgenden Mediation sind:
  • Unterschiedliche Vorstellungen über eine spätere Vermögensaufteilung

  • die Nachfolge in einem Familienunternehmen

  • der Umgang mit einer geerbten Immobilie

  • Pflegeleistungen innerhalb der Familie

  • Patientenverfügung, Betreuungsverfügung, Vorsorgevollmacht

  • Schenkungen zu Lebzeiten

  • Erwartungen einzelner Familienmitglieder sowie

  • die Wahrung des familiären Zusammenhalts

Viele Spannungen beginnen bereits zu Lebzeiten der Eltern. Wurden einzelne Kinder finanziell stärker unterstützt, übernimmt ein Geschwisterteil über Jahre die Pflege oder bestehen ungelöste familiäre Konflikte (z.B. wegen Schwiegerkindern), fließen diese Erfahrungen in die spätere Erbauseinandersetzung mit ein. Was jahrelang unausgesprochen blieb, tritt nach dem Erbfall oft mit großer Wucht zutage.

Eine frühzeitige Mediation hilft dabei, solche sensiblen Themen im geschützten Rahmen anzusprechen und gemeinsam nach guten Lösungen zu suchen. Sie verhindert, dass die Vergangenheit die Gegenwart und Zukunft der Familie überschattet.

Kommunikation schafft Vertrauen
 

Offene Gespräche über den Nachlass fallen vielen Familien schwer. Niemand spricht gern über Themen wie Krankheit, Alter, Geld oder Tod. Gerade dieses Schweigen birgt aber jede Menge Konfliktpotential.

 

Als professionelle Familienmediatorin unterstütze ich alle Beteiligten dabei

  • respektvoll miteinander ins Gespräch zu kommen

  • unterschiedliche Interessen jedes Einzelnen sichtbar zu machen

  • Missverständnisse  aufzuklären 

  • gegenseitiges Verständnis zu fördern und 

  • tragfähige Lösungen für die Zukunft der Familie zu entwickeln.

Das Ziel ist nicht, dass alle derselben Meinung sind. Ziel ist vielmehr, ehrliche Lösungen zu finden, die für alle nachvollziehbar und akzeptabel sind. Und deshalb Bestand haben.

Familienfrieden als wertvolles Erbe
 

Ein gut geregelter Nachlass umfasst mehr als Verträge und Testamente. Er beinhaltet auch Klarheit, Transparenz und eine gute Portion Wertschätzung und Liebe. Wer frühzeitig miteinander spricht und Konflikte nicht verdrängt, schafft die Grundlage dafür, dass gegenwärtige Beziehungen sich wieder gut anfühlen und künftige familiäre Beziehungen erhalten bleiben.

Eine vorausschauende Erbschaftsmediation ist daher eine gute Investition, um das Gute in der Familie zu bewahren.

Ich begleite Sie gern auf Ihrem Weg zu einer besseren Lösung.

Sprechen Sie mich an.

Der Ablauf einer Erbschaftsmediation in Bonn

 

01 Erster Kontakt: Wir lernen uns kennen

Der Startpunkt einer Erbschaftsmediation ist Ihre Kontaktaufnahme. In einem unverbindlichen Erstgespräch klären wir gemeinsam, ob Mediation für Sie das geeignete Verfahren ist und ob die "Chemie stimmt" zwischen mir als Mediatorin und Ihnen als Erbengemeinschaft. Hier besprechen wir alle großen und kleinen Details über den Ablauf und die Anzahl der Sitzungen, die Fragen der Kostenübernahme und sonstige organisatorische  Fragen.

02 Die Mediationssitzungen: Miteinander sprechen und Streitpunkte klären 

 

In den Sitzungen klären wir gezielt alle anstehenden Themen rund um das Erbe. Alle unterschiedlichen Perspektiven und Bedürfnisse der einzelnen Familienmitglieder werden sichtbar. Respektvolle Kommunikation kann wieder stattfinden in offenen Gesprächen. Mögliche Optionen werden so lange durchgespielt und verhandelt, bis für alle annehmbare Ergebnisse vorliegen. Die verhandelten Themen münden dann in einer schriftlichen Vereinbarung.

03 Abschlussvereinbarung und Erfolgskontrolle

Nachdem alle Beteiligten zu einer einvernehmlichen Lösung gekommen sind, bedarf es dann nur noch einen Schritt zum Notar um die Abschlussvereinbarung rechtsverbindlich zu machen. 

Auf Wunsch biete ich ein Nachgespräch an, um den Erfolg der Vereinbarung zu überprüfen. Dabei können wir besprechen, wie die gefundenen Lösungen für die "weichen Themen" tatsächlich in Ihrem Alltag und eventuelle Anpassungen vornehmen. So wird sichergestellt,  dass der Frieden in Ihrer Familie auch erhalten bleibt.

FAQ Sie haben noch Fragen zur Erbschaftsmediation?

  • Ist eine Erbschaftsmediation auch möglich, wenn wir uns gar nicht streiten und unterhalten können?

Ja. Ich versuche trotz unausgesprochener Spannungen zwischen Familienmitgliedern ein konstruktives Gespräch wieder möglich machen. Es gibt Familien mit unterschiedlichen Kommunikationsmustern. In manchen Familien wird viel geredet, in anderen viel geschwiegen. Mediation ist eine gute Möglichkeit, wieder ins Gespräch zu kommen.

  • Wie lange dauert eine Erbschaftsmediation?

Eine Erbschaftsmediation ist in Ihrer Dauer immer abhängig von der Anzahl der Konflikt-Themen und Konflikt-Partner sowie dem Eskalationsgrad des Konflikts.

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Es gibt Erbschaftsmediationen, die haben in wenigen Sitzungen das Meiste geklärt. Es gibt auch Mediationen, da wünschen sich die Beteiligten eine tiefere Klärung, da der Konflikt schon älter und strukturell bedingt ist. Alle Details hierzu klären wir am besten im persönlichen Erstgespräch

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  • ​​Was kostet eine Erbschaftsmediation in Bonn?

Eine Erbschaftsmediation in Bonn ist in Ihrer Dauer immer abhängig von der Anzahl der Konflikt-Themen und Konflikt-Partner sowie dem Eskalationsgrad der Erbauseinandersetzung.

Als Mediatorin arbeite ich Streitwert-unabhängig, d.h. ich arbeite für Sie zum Festpreis. Da die Erbschaftsmediation auf konsens- und lösungsfokussiert ist, reichen oft schon wenige Sitzungen. Jedenfalls lässt sich die Mediation so gut kalkulieren .

Mein aktuelles Honorar für eine  private Mediation (zwei Beteiligte) beträgt 150 € pro Zeitstunde. Für drei oder mehr Beteiligte beträgt mein Honorar 180 € pro Zeitstunde.

Verglichen mit den Kosten für zwei oder mehr  Anwälte plus mehrere Gerichtstermine ist Mediation eine gute Investition.

  • Müssen wir uns bereits einig sein?

Nein. Die Mediation ist genau dafür geschaffen, Menschen mit unterschiedlichen Interessen zusammenzuführen.

  • Können Anwälte trotzdem eingebunden werden?

Ja, unbedingt. Mediation ersetzt keine Rechtsberatung. Gerade wenn es ums Erbe geht, sind Anwälte wichtig als Faktenfinder für Ihre jeweilige persönliche Situation. Aber die Einigung zwischen Ihnen als Erbengemeinschaft geschieht in der Mediation.

  • Wann ist eine Erbschaftsmediation nicht sinnvoll?

Eine außergerichtliche Konflikt-Lösung kann angestrebt werden, wenn  die Betreffenden (halbwegs) auf Augenhöhe miteinander kommunizieren können und für sich selbst sprechen. Suchtverhalten und stark pathologische bzw. missbräuchliche Verhaltensweisen können die Durchführung einer Mediation stark einschränken. Große und unüberbrückbare Machtunterschiede zwischen den Erben erfordern unter Umständen eine andere Form der Konfliktbearbeitung. Ob dies auch bei Ihnen zutreffen könnte, ermitteln wir telefonisch oder im persönlichen Erstgespräch.

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